Prognose von BP – Energieverbrauch wird Kräftig steigen

Energieverbrauch

Prognose von BP – Energieverbrauch wird Kräftig steigen

By EnergyBig 0 Comment März 21, 2019

Die Welt wird laut einer Studie des britischen Ölkonzerns BP in 20 Jahren rund ein Drittel mehr Energie verbrauchen als heute. Dazu werden weiterhin fossile Energieträger den Löwenanteil beitragen, obwohl der Energiemix sich verändern wird. Während die Verbraucher sich freuen, geht’s den Mineralölkonzernen schlecht. Die niedrigen Ölpreise machen den Multis wie Shell und BP schwer drin. Sie haben angekündigt, Tausende weitere Arbeitsplätze zu streichen. Doch der Abwärtstrend wird nicht ewig anhalten. Denn für die kommenden 20 Jahre erwarten die BP-Analysten einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Energie. Und das bedeutet auch wieder einen Anstieg der Preise. Weltweit werde der Energieverbrauch Zeitangabe 2035 um ein Drittel höher sein als heute. Und wiewohl derzeit die chinesische Wirtschaft schwächelt – es werden die asiatischen Staaten, einschließlich China, und die übrigen Schwellenländer sein, die dieses Wachstum treiben. Die OECD-Länder, zu denen Deutschland gehört, werden dagegen im Einzelfall zum Anstieg des Energieverbrauchs beitragen. Auch in 20 Jahren werden die fossilen Energien nach dieser Prognose noch immer den mit Abstand größten Anteil liefern, nämlich 80 Prozent. Doch der Mix der fossilen Energien wird sich ändern: Der Gasanteil wird stark steigen, Öl quasi konstant bleiben, der Verbrauch von Kohle stark zurückgehen. Die erneuerbaren Energien werden sich nach Ansicht der BP-Experten vervierfachen – doch auch 2035 werden sie erst einen Anteil von knapp zehn Prozent erreichen, wenn man deren Wasserkraft absieht. Was den Klimawandel angeht, haben die BP-Experten eine gute und eine Horrormeldung. Der Ausstoß von Kohlendioxid werde zwar nicht mehr so schnell steigen wie in den vergangenen Jahren – aber trotzdem werden im Jahre des Herrn 2035 rund 20 Prozent mehr Kohlendioxid ausgestoßen als heute. Unproportional, um den Menschen weitere politische Schritte für den Klimaschutz zu ersparen, so Chefökonom Dale. Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 10. Februar 2016 um 16:30 Uhr.

Das Verhältnis der Europäer zu Russland ist schlecht – und doch braucht es die Russen, im Übrigen deren Gasvorkommen. Wie man unabhängiger davon werden könnte, war heute Thema in Brüssel. Nicht um ein Haar genau richtig kommen da die deutschen Pläne für eine zweite Nord-Stream-Pipeline. Zwei Mal passierte es den Europäern in den vergangenen zehn Jahren, dass in vielen Haushalten die Heizungen kalt bleiben mussten – weil aufgrund des Streits zwischen Russland und der Ukraine nicht länger genug Gas in die EU gepumpt wurde. EU-Energiekommissar Miguel Arias Canete. Indem der jüngsten Ukraine-Krise ging Europa auf, wie verwundbar – um nicht zu sagen erpressbar – es beim Thema Gas ist. Deutlich mehr als die Hälfte davon wird nämlich importiert. Einige EU-Staaten gar hängen zu 100 Prozent von Russland ab: „Wir erkennen an, dass Russland bei Energie ein wichtiger Partner der EU war, ist und bleiben wird“, gibt EU-Kommissionsvize Maros Sefcovic ganz offen zu.

Die erneuerbaren Energien seien ein wichtiges Element des künftigen Energiemixes, sie sollen aber künftig allein den Regeln des Marktes unterworfen werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit Dauersubventionen, Einspeisevorrang und Einspeisevergütung wollen die Liberalen beenden. Für bestehende Anlagen soll allerdings ein Bestandsschutz gelten. Die FDP fordert einen wirtschaftlich tragfähigen Netzausbau, will die Finanzierung der Netze aber umstellen und dabei auch die Bürger etwa bei der Netzumlage entlasten. Die Liberalen stehen aber auch für eine unternehmensfreundliche Energiepolitik. Als Folge einer falschen Energiepolitik wanderten derzeit nun gar energieintensive Unternehmen ab. Die Liberalen kündigen an, sich für wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen in Deutschland einzusetzen. Die AfD sieht in der derzeitigen Förderpolitik für erneuerbare Energien eine Umverteilung von unten nach oben. Sie bemängelt, dass absehbare Probleme der Energiewende wie steigenden Risiken für Stromausfälle, steigende Preise und eine Gefährdung der Netzstabilität ungelöst seien. Sie will das Erneuerbare-Energien-Gesetz komplett streichen – sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und die Energieeinspar-Verordnung. Kernkraftwerke sollen bis zum letzten ihrer technischen Nutzungsdauer an bleiben. Auch auf moderne Gas- und Kohlekraftwerke könne Deutschland auf absehbare Zeit nicht verzichten. Dagegen will die AfD den Ausbau der Windenergie stoppen, weil er mehr Schaden als Nutzen bringe – für Menschen, Tier und die Landschaften. Dieses Thema wird Teil der Sendung „Der TV-Fünfkampf nach dem Duell“ am 04. September 2017 um 20:15 Uhr sein.

Diplomatie, das hat Donald Trump in seinen zwei Jahren als Präsident gelernt, kann ein schwieriges Geschäft sein. Überall lauern Gefahren und Gegner. Zumal dann, wenn man Donald Trump heißt. Deshalb empfängt der US-Präsident am liebsten Staatsgäste, die die Welt in die gleiche Kerbe schlagen wie er, die ihn nicht kritisieren, sondern anhimmeln. Also Männer wie Jair Bolsonaro, Brasiliens neuen Präsidenten. Spitzname: der „Trump der Tropen“. Bolsonaro hat sich für seine erste offizielle Auslandsreise nach seinem Wahlsieg die US-Hauptstadt ausgesucht, was der amerikanische Präsident sehr zu schätzen weiß. Trump nimmt sich im Weißen Haus für ihn viel Zeit. Die zwei lachen fröhlich, klopfen sich auf die Schulter. Und sie schenken sich untereinander Fußballtrikots. Es gibt eine neue, bemerkenswerte Allianz, die sich mit diesem Besuch zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der westlichen Hemisphäre anbahnt. In den vergangenen beiden Jahrzehnten blieben Brasiliens linksgerichtete Regierungen eher auf Distanz zu Washington. Zum größten und wichtigsten Handelspartner entwickelte sich China. Doch nun wollen Trump und Bolsonaro vieles anders machen: „Zum ersten mal seit langer Zeit kommt ein proamerikanischer Präsident nach Washington“, stellt Bolsonaro fest. Tatsächlich sind Trump und Bolsonaro inzwischen vergleichbar mit politische Zwillinge.

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